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Auch heute sind die Folgen noch spürbar

Erinnerung an die Fukushima-Katastrophe 2011

Themengebiet:
Energiewende

Münster, 11.03.2014: Zehntausende Menschen mussten evakuiert werden, hunderttausende Tiere ihr Leben lassen. Böden, Luft und Wasser sind heute noch von radioaktiven Substanzen kontaminiert.
Vor drei Jahren gingen die Nachrichten der Störungen und Unfälle im japanischen Atomkraftwerk Fukushima um die Welt. Die besorgniserregenden Schlagzeilen von den katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt, lösten eine neue Debatte über die Sicherheit der Atomkraft aus. Bis zu jenem Tag galt Tschernobyl als die bei weitem dramatischste nukleare Katastrophe, die sich je in der Geschichte der Atomkraft ereignete. Doch diese wurde in unfassbarem Maße übertroffen. Denn die Menge des ausgetretenen radioaktiven Materials ist in Fukushima sogar doppelt so groß. Und der Austritt konnte noch nicht gestoppt werden. Eine Katastrophe, die nicht nur Entsorgungsarbeiten mit Kosten in Milliardenhöhe, sondern darüber hinaus Umweltbelastungen in nicht vorstellbarem Ausmaß nach sich zieht, scheint hier in Deutschland schon in Vergessenheit geraten zu sein.

Greenpeace setzt erneut ein Zeichen gegen Atomkraft

Am dritten Jahrestag der Unfälle erinnern Aktivisten in Münsters Innenstadt an dieses schlimme Ereignis und treten weiterhin für einen schnellstmöglichen Atomausstieg ein. Denn auch in Deutschland können weder Störungen in diesem Ausmaß, nicht ausgeschlossen werden, noch ist eine Lösung für die Endlagerproblematik des Atommülls gefunden.

Deshalb fordert Greenpeace weiterhin den Ausstieg aus der Atomenergie und eine Bewegung zu erneuerbaren Energien.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.greenpeace.de/themen/atomkraft