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Am Samstag den 19.11. haben wir uns in der Innenstadt für den Schutz der Meere stark gemacht. Neben Problemen wie Überfischung und allgemeine Verschmutzung stellt auch das sogenannte Mikroplastik eine Bedrohung für unsere Meere dar. Mikroplastik bezeichnet kleinste Plastikpartikel, die normalerweise durch die Zerkleinerung von Plastikmüll entsteht. Mikroplastik wird allerdings auch in einigen Kosmetikprodukten eingesetzt.

„Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen“, sagt Sandra Schöttner, Greenpeace-Meeresbiologin. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen; so ist es längst in der Nahrungskette angekommen. Einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie jedoch aus. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten, die täglich ins Abwasser gelangen“, sagt Schöttner.

Die Ehrenamtlichen sprachen rund um den Infostand Passanten an um möglichst viele Unterschriften zu sammeln und zur Vermeidung von Produkten mit Mikroplastik anzuhalten. Tatsächlich gab es eine hohe Bereitschaft der Passanten, sich über das Thema aufklären zu lassen. Am Ende wurden noch Karteikarten ausgehändigt mit dem Abkürzungen der Mikroplastik Bestandteile in verschiedenen Produkten. Diese kamen sehr gut an und wurden dankbar entgegen genommen.

Wie Sie selber aktiv werden können und einiges mehr, erfahren Sie hier

 

 

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