Weg mit TTIP!

Media

Münster, 13. Juni 2015: Mit lautem Geschepper fallen beim 4-tel Fest vor dem Umwelthaus die Dosen um. Auf den Banderolen steht „TTIP ist böse“, und es sind Maisfratzen, gentechnisch veränderte Tomaten und durch Insektengifte sterbende Bienen zu erkennen. Eifrig beteiligen sich die Kinder beim Dosenwerfen, und die Erwachsenen reihen sich in die Schlange ein, um sich in die Unterschriftenliste gegen TTIP und CETA einzutragen.

Das Aktionsbündnis „Gentechnikfreie Stadt Münster ( BUND, Greenpeace Münster und NABU) informiert mit Flyern über die Folgen von TTIP für den Umwelt- und Verbraucherschutz. TTIP wird das in der EU geltende Vorsorgeprinzip zum Schutz von Umwelt und Verbrauchern aushebeln. Bestehende Standards werden als Handelshemmnisse gebrandmarkt und abgesenkt, die Weiterentwicklung von Standards wird massiv beeinträchtigt. Dies betrifft beispielsweise die Grenzwerte für Chemikalienrückstände in Textilien oder die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln. Zu befürchten ist, dass ein EU-Verbot für hormonell wirksame Pestizide nicht zustande kommt und stark pestizidbelastete US-Agrarexporte auf unserem Teller landen. Auch könnte das Fleisch von gedopten Rindern und Schweinen demnächst importiert werden, was zur Zeit wegen der in den USA eingesetzten Wachstumshormone verboten ist. Wenn infolge von TTIP billige Lebensmittel von amerikanischen Industriefarmen den europäischen Markt überschwemmen, könnte dies die kleinbäuerlichen und ökologischen Betriebe existenziell bedrohen.

Greenpeace fordert: Stopp der TTIP-Verhandlungen, keine Ratifizierung von CETA.

Helfen Sie mit, TTIP zu verhindern!

Informieren Sie sich und unterschreiben Sie die Forderungen der selbstorganisierten Europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA!

Tags