Viertelfest 2011

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Münster, 02.07.2011: Beim „Viertelfest“ fallen vor dem Umwelthaus Dosen mit „Genfood-Fratzen“ laut klappernd zu Boden; Kinder, die sie mit Tennisbällen zielgerichtet umgeworfen haben, freuen sich und knuspern anschließend leckeres frisches Popcorn aus gentechnikfreiem Mais. Neben dem Dosenwurfstand der „Kleinen“ informieren Mitglieder des Aktionsbündnisses „Gentechnikfreie Stadt Münster“ die „Großen“ über Risiken der „Grünen Gentechnik“ und verteilen die aktuellen Einkaufsratgeber für gentechnikfreien Genuss („Essen ohne Gentechnik“), die darüber aufklären, welche Firmen auf Gentechnik im Futter (z. B. der Milchkühe) verzichten und welche sich hartnäckig weigern, die Verbraucherwünsche nach gentechnikfreier Nahrung zu erfüllen.

In regen Diskussionen mit den interessierten Passanten zeigt sich wieder einmal, dass eine große Mehrheit genmanipulierte Pflanzen wie Gensoja oder Genmais in ihrem Essen und im Viehfutter vehement ablehnt. Niemand möchte „Versuchskaninchen“ für unzureichend getestete neue „Genkonstrukte“ sein. Sorge bereitet auch die weltweite Zunahme des Verbrauchs von gesundheits- und umweltgefährdenden Herbiziden (Unkrautvernichtungsmitteln) parallel zum gesteigerten Anbau von „Genpflanzen“, die so konstruiert wurden, dass Herbizide ihnen nicht schaden.

Deshalb fordert Greenpeace: Keine genmanipulierten Pflanzen im Essen und in den Futtertrögen! Schutz der Gesundheit von Menschen und Tieren und Erhaltung der Artenvielfalt!

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