Schöner Erfolg bei HIT

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Münster, 28. Februar 2014 – Seit September 2013 beobachtet Greenpeace Münster im HIT-Markt das Warenangebot, das aus den USA importiert wird und gentechnisch veränderte Zutaten enthält. Das Angebot ist umfangreich und wurde in den letzten Monaten fortlaufend ergänzt.

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt Gentechnik in Lebensmitteln ab, wie sich in vielen Umfragen der letzten Jahre zeigte. „Doch wer rechnet schon damit, dass in einem Supermarkt, der mit ‚natürlich‘ wirbt, gentechnisch veränderte Lebensmittel angeboten werden“, so Brigitte Stork von Greenpeace Münster. „Sicherlich studieren die wenigsten Verbraucher die Zutatenliste genau.“ Saucen, Fertiggerichte, Backwaren und Frühstücksartikel enthalten z.B. Gen-Mais, Gen-Soja und/oder Gen-Zucker bzw. deren Verarbeitungsprodukte wie Sojalecithin oder Maisstärke. Bei den Lebensmitteln handelt es sich um Produkte der Firmen Hershey, Duncan Hines, Hunts, KC Masterpiece, Betty Crocker, Bush und General Mills. Selbst mit Lupe ist die Deklaration der gentechnisch veränderten Zutaten kaum zu erkennen. Auch falsch und unzureichend vom Importeur gekennzeichnete Lebensmittel tauchten in der Vergangenheit auf. Mehrere Aufforderungen, diese riskanten Produkte aus den Regalen zu entfernen, waren zunächst ohne Ergebnis.

Erst nach Ankündigung einer Mahnwache vor dem HIT-Markt reagiert die Filiale. Alle gentechnisch veränderten Produkte werden aus dem Regal genommen. Ein Schild über dem Regal verkündet: „Verehrte Kunden! Unser amerikanisches Sortiment [...] ist frei von gentechnisch veränderten Zutaten. Bei Fragen, Wünschen und Anregungen wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.“ Genauere Angaben zu gentechnisch veränderten Produkten und Zutaten finden Sie unter www.greenpeace.de/genalarm.

Greenpeace setzt sich gegen die ökologisch riskante Grüne Gentechnik ein. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gefährdet die Umwelt, bedroht die Artenvielfalt und macht langfristig die gentechnikfreie Landwirtschaft unmöglich. Mögliche Gefahren von genmanipulierten Lebensmitteln auf die menschliche Gesundheit sind bisher noch nicht ausreichend erforscht. Greenpeace fordert:

Kein Verkauf von gentechnisch veränderten Produkten, kein Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.

Weiterführende Links

Genalarm

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