Rette die Biene

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Münster, 08.09.2013 – Trotz Nieselregens füllt sich der Naturlandhof Lütke Jüdefeld, auf dem zum 6. Mal das Kinder-Umweltfest stattfindet. Überall herrscht munteres Treiben. Eifrig werden die Dosen mit den Banderolen von Gaucho und Poncho sowie Roundup mit kleinen Bällen umgeworfen. „Stop Pestizide“ steht auf dem großen Banner von Greenpeace. Greenpeace-Aktivisten informieren über die bienengefährlichen Pestizide in Gaucho und Poncho sowie über das Herbizid Glyphosat in Roundup. In dem Bienenratgeber erfährt der Verbraucher, wie er durch den Einkauf von Bio-Produkten die artenreiche Landwirtschaft fördern und damit etwas für den Schutz der Bienen leisten kann.

„Für Bienen gefährliche Spritzmittel sollten auch nicht in Kleingärten, auf Terassen und Balkonen eingesetzt werden“, so Brigitte Stork von Greenpeace Münster. „Durch Ausbringen verschiedener einheimischer und standortangepasster Pflanzen können Nützlinge gefördert und Schädlinge in Schach gehalten werden. Ein blühender Kräutergarten ist bei den Blütenbesuchern sehr beliebt.“

Ein Drittel der pflanzlichen Nahrungsmittel hängt von der Bestäubung durch Insekten ab. Deshalb fordert Greenpeace ein sofortiges, europaweites Verbot der für Bienen gefährlichsten Agrargifte und ein Verbot des Verkaufs von bienengefährlichen Pestiziden in Baumärkten und Gartencentern.

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Bienenratgeber

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