McDonalds liebt Gen-Burger

Media

13 Jahre lang hat McDonald's in Deutschland kein Hähnchenfleisch verkauft, das mit gentechnisch manipuliertem Futter produziert wurde. Seit diesem Jahr ist das anders. Die Hähnchen, die in den Produkten der Fast-Food-Kette enden, werden wieder mit Gen- Futter gemästet. Das wollen 79 Prozent der Deutschen nicht, zeigt eine Forsa-Umfrage.

Auch in Münster zeigte sich die Abneigung der Verbraucher_innen gegen die Nutzung von gentechnisch verändertem Futter heute deutlich. Gegenüber dem McDonalds in der Ludgeristraße informierten Greenpeace-Aktivisten heute über die Risiken, die mit dem Anbau von genmanipulierten Pflanzen verbunden sind.

Die Risiken, die mit dem Anbau von genmanipulierten Pflanzen verbunden sind, sind McDonald's bekannt. Dennoch nimmt der Konzern die Folgen in Kauf: Vor allem den besonders hohen Pestizideinsatz, der bereits vielerorts zu resistentem Unkraut führt und die Artenvielfalt bedroht. Anwohner in den Anbaugebieten sind den Giften häufig schutzlos ausgesetzt.
McDonald's kauft mit Gen-Soja produziertes Fleisch aus wirtschaftlichen Gründen, dabei würde ein Chickenburger ohne Gentechnik die Kunden nur einen Cent mehr kosten.

Auch die Jugendgruppe hatte am Samstag den 08.11. ebenfalls zu diesem Thema eine ähnliche Aktion veranstaltet. Sie verkleideten sich mit Morphsuits, welche die Aufschrift „Hoppla Gentechnik“ trugen, und zogen so die Aufmerksamkeit der Leute auf sich. Dabei wurden auch Unterschriften gegen die Verwendung von Gen-Futter bei McDonalds gesammelt und einige Passanten ließen sich, um ihre Meinung zu Gen-Futter doppelt zu unterstreichen, fotografieren.

Tags