Interview: Natürlich unverpackt

Media

So langsam geht es voran mit unserer Plastiktüten-Kampagne in Münster. Gut 20 Läden beteiligen sich bereits an der Kampagne und es werden immer mehr. Um unserer Kampagne zum Erfolg zu verhelfen, sind wir weiterhin mit vielen Münsteraner Akteuren im Gespräch. Eine davon ist Anja Minhorst. Sie betreibt den verpackungsfreien Laden "Natürlich unverpackt". Wir haben uns mit ein paar Fragen an Sie gewandt:

 

Greenpeace:Wie bist Du auf die Idee gekommen, einen verpackungsfreien Laden aufzumachen?

Anja: Ich wollte schon immer mal im Umweltschutz arbeiten. Dann habe ich im letzten Jahr einen Bericht über das "Original Unverpackt" in Berlin gelesen und habe da meine Chance gesehen diesen Traum zu verwirklichen, indem ich einen eigenen Laden aufmache.

Greenpeace:Glaubst Du, dass sich das Konzept langfristig durchsetzen wird?

Anja: Es ist schwierig zu sagen, ob sich das Konzept durchsetzt. Aber ich glaube, dass inzwischen schon viele Leute sensibilisiert sind darauf, dass Müll, vor allem Plastikmüll eingespart werden muss. Daher bin ich guter Hoffnung, dass der Laden auch in ein paar Jahren noch existiert.

Greenpeace:Was sagen Deine Kunden zu Deinem Konzept?

Anja: Meine Kunden sind begeistert von dem Konzept, wir haben schon viele Stammkunden.

Greenpeace: Glaubst Du, dass die Greenpeace-Kampagne „Münster plastiktütenfrei“ erfolgreich sein wird und Münster zur plastiktütenfreien Stadt wird?

Anja: Ich glaube fest daran, dass es möglich ist, Münster nahezu "plastiktütenfrei" zu bekommen. Ein paar große Ketten werden da aber möglicherweise nicht so schnell mitziehen können.

 

Tags