Good Food Bad Food

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Münster, 20.01.2011: Der Skandal um Dioxin-verseuchte Futtermittel prangt groß in allen Medien und passend zum aktuellen Thema erscheint der Film „Good Food Bad Food“ von Coline Serreau in den deutschen Kinos. So auch im „Schloßtheater“, wo heute abend die Premiere des Dokumentarfilms in Münster stattfindet.

Aktivisten von Greenpeace Münster sind vor Ort und informieren die Kinobesucher rund um das Thema Ernährung. Sei es nun gentechnisch veränderte Nahrung, Pestizide im Essen oder die Folgen industrieller Landwirtschaft für Mikroklima sowie globale Auswirkungen, Greenpeace arbeitet intensiv an der Aufklärung der Bürger und Bürgerinnen und bietet Tipps und Ratschläge für eine gesunde Lebensweise.

Auch der WDR ist anwesend und die Korrespondentin Andrea Hansen interviewt interessierte Kinobesucher für die Fernsehsendung „Lokalzeit Münsterland“. Einige sind für den Film sogar aus dem Umland angereist. Es geht um die Frage, inwiefern Vorfälle aus der Vergangenheit sowie der aktuelle Dioxin-Skandal das Verhalten der Bürger und Bürgerinnen beeinflussen und wie nachhaltig dieser Eindruck ist.

Im Interview mit Gertraude Trosien-Peisker, Aktivistin des „Team Fünfzig Plus“ der Greenpeace-Gruppe Münster, bestätigt sich, dass die Verbraucher durch den Dioxin-Skandel aufgeschreckt sind und die Bio-Branche in Folge dessen boomt. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen am nachhaltigsten reagieren, wenn es um's Essen geht für ihre Kinder“, sagt Gertraude Trosien-Peisker weiterhin im Interview mit der WDR-Korrespondentin, und „...dass sie da auch bereit sind, mehr Geld auszugeben und darüber nachzudenken.“ Bleibt zu hoffen, dass nicht nur Eltern mit Kindern über Ernährung und gesundes Essen nachdenken.

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