Gentechnik-Äpfel

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Beim Apfelfest des NABU Münster am 12. Oktober 2008 in Münster-Handorf machte die Gentechnik-AG sowie das Team 50+ von Greenpeace Münster an einem Informationsstand auf Gefahren durch genmanipulierte Apfelbäume aufmerksam. Das Julius-Kühn-Institut in Dresden-Pillnitz plant die Freisetzung von gentechnisch veränderten Äpfeln. Greenpeace protestiert gegen dieses Gentechnik-Experiment, da die im Freisetzungs-Antrag aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen nach Ansicht der Experten der Arbeitsgruppe Gentechnik des Pomologen-Vereins e.V. unzureichend sind:

  • Es kann nicht verhindert werden, dass Pollen der Genapfelbäume in die Umgebung gelangen.
  • Unkontrolliert aufgewachsene Apfel-Zufallssämlinge aus genmanipulierten Apfelkernen verbreiten die veränderten Gensequenzen.
  • Für einen Schutz der Bodenlebewesen vor gentechnischer Verunreinigung wird in der Versuchsanlage keine Vorsorge getroffen.
  • Die Gefahren gentechnisch veränderter Äpfel für die menschliche Gesundheit sind noch nicht erforscht.

Im Fall von Schäden durch das Experiment muss die Bundesrepublik Deutschland (d.h.: wir alle!) haften, da das Julius-Kühn-Institut eine Einrichtung des Bundes ist.

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