Full Power Movement Palmöl

Palmöl steckt in ungefähr jedem zweiten Produkt im Supermarkt, beispielsweise in Oreo-Keksen von Mondelez. Der Anbau der Ölpalme beschränkt sich auf die Tropen, um den immer weiter steigenden Bedarf an Palmöl zu decken, werden Regenwälder abgeholzt und Moore trockengelegt mit verheerenden Auswirkungen für die Tierwelt, die Bevölkerung wie auch das Klima, da die Abholzung wie auch die Moor-Trockenlegung Treibhausgasemissionen verursacht.

Viele Unternehmen, darunter auch Mondelez, sind vor ungefähr zehn Jahren die Verpflichtung eingegangen, kein Palmöl mehr zu beziehen, das mit Regenwaldzerstörung in Verbindung steht. Doch heute zeigt sich, dass dieses Versprechen u.a. von Mondelez nicht eingehalten wurde!

Greenpeace hat im September 2018 das Ausmaß der jüngsten Zerstörung des Regenwalds durch 25 Palmöl-Produzenten in Südostasien aufgezeigt, Mondelez bezog Palmöl von 22 dieser Produzenten, welche zusammen für eine Zerstörung von über 70.000 Hektar Regenwald verantwortlich waren.

Einen großen Teil seines Palmöls bezieht Mondelez von Wilmar International, dem größten Palmöl-Händler der Welt. Wilmar International verpflichtete sich als erstes Unternehmen, seine Lieferkette zu bereinigen, Ausbeutung und Zerstörung von Wäldern und Torfmooren wurden 2013 verboten. Aber das Unternehmen kontrolliert seine Lieferanten bis heute nicht insofern, dass festgestellt werden könnte, ob die Richtlinien auch tatsächlich eingehalten werden.

Als einer der größten Verbraucher von Palmöl weltweit hat Mondelez die Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen und sein Versprechen zu halten, kein Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu beziehen, sondern nur vertretbares Palmöl! Wenn Mondelez vorangeht, werden andere folgen!

Link zur Petition: https://www.greenpeace.de/microsite/general/60

Link zu weiterführenden Informationen: https://blog.greenpeace.de/artikel/und-taeglich-gruesst-das-murmeltier