Fukushima-Mahnwache in Münster

Münster, 11. März 2014 – 3 Jahre ist es nun her. Die Atomkatastrophe in Japan in Fukushima-Daiichi bewegen und betreffen auch heute noch viele Menschen in aller Welt. Die Schlagzeilen der katastrophalen Folgen für Mensch und Umwelt hatten eine erneute Debatte über die Sicherheit der Atomkraft ausgelöst. In Deutschland wurde kurz nach der Katastrophe ein Moratorium mit einem folgenden halbherzigen Atomausstieg beschlossen. Doch das Thema ist nach wie vor aktuell und darf nicht in Vergessenheit geraten!

Greenpeace erinnert zusammen mit dem SofA Münster, 3 Jahre nach dem GAU, mit einem Flashmob an die Folgen und die unfassbaren Zustände, die nach wie vor in dem havarierten Atomkraftwerk herrschen. Große Mengen radioaktiv belastetes Wasser werden tagtäglich ins Meer geleitet, kritische Strahlenwerte werden großflächig um das Atomkraftwerk überschritten und ein Ende der schier endlosen Pannenserie ist nicht in Sicht.

Greenpeace fordert deshalb:

  • den Atomausstieg bis spätestens 2015
  • dass die Bundesregierung sich für einen weltweiten Atomausstieg einsetzt
  • den Ausschluss des ungeeigneten Standorts Gorleben als Endlager und eine ergebnissoffene Enlagersuche, nach wissenschaftlichen Kriterien

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