Das kommt nicht in die Tüte

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Greenpeace Münster und der Wochenmarkt gaben am Samstag, den 10.09.16, von 9 bis 14 Uhr am Domplatz den Startschuss für eine Zukunft mit weniger Plastikmüll. Der Wochenmarkt will den Einsatz von Einweg-Plastiktüten deutlich reduzieren und hat zu diesem Zweck 15.000 umweltfreundliche und recycelte Mehrwegtaschen beschafft. Greenpeace war vor Ort dabei und informierte die Marktbesucher über die ökologischen Folgen der Einwegtüten. Die Passanten konnten sich an einer Unterschriftenaktion zum Schutz der Meere vor Plastikmüll und zur Schaffung von wirksamen Meeresschutzgebieten beteiligen. Machen Sie online mit: #Wellenmachen.

„Wir sind froh, dass unsere Gespräche mit dem Wochenmarkt gefruchtet haben und dieser den Plastiktüten-Verbrauch reduzieren will.“, so Lukas Reinhardt, Sprecher von Greenpeace Münster.“ Auch wenn noch vereinzelt Einweg-Plastiktüten benutzt werden, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.“ 

Der Vorstand des Marktes hatte sich schon seit geraumer Zeit Gedanken über die Reduzierung von Plastikmüll gemacht und schließlich die 15.000 Mehrwegtaschen für 11.000 Euro angeschafft. Diese sollen die normale Einweg-Plastiktüte weitestgehend ersetzen. „Wir hoffen, dass unsere Idee auch unsere Kunden und andere Geschäfte anregt, den Verbrauch von Plastikmüll zu reduzieren. Lediglich in Einzelfällen sind Plastiktüten aus hygienischen Gründen sinnvoll, wie beispielsweise bei Fisch.“, kommentiert Rita Westhoff, erste Vorsitzende der Interessensgemeinschaft der Marktbeschicker.“ Jedoch kann jeder etwas dazu beitragen, Plastikmüll zu vermindern!“  

© L. Reinhardt, C.Weber, Greenpeace Münster 2016

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Auch die WN hat berichtet
Der Fischratgeber
Unsere Aktion Plastik im Meer
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